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Sicherheitsplan für Touren: Risikobeurteilung, Wetter und Notfälle

Schreib deinen Sicherheitsplan vor deinem ersten zahlenden Gast. Buchungsportale verlangen schriftliche Notfallpläne.

Fünf Teile eines Sicherheitsplans


  1. 1

    Die Risiken jeder Tour beurteilen

    Eine einseitige Risikobeurteilung: die Gefahren (Verkehr, Stürze, Wasser, Hitze oder Kälte, Höhe, Tiere, Menschenmengen, Allergien), die Gegenmaßnahme für jede und wer die Tour abbrechen darf. Überprüfe sie jede Saison.

  2. 2

    Eine Notfallkarte für jede Route anlegen

    Jeder Guide hat sie dabei: Die Vorlage steht unten.

  3. 3

    Eine Wetterregel festlegen

    Grenzwerte und Entscheidungszeiten für jede Aktivität, siehe unten.

  4. 4

    Gäste einweisen und zählen

    Zwei Minuten zu Beginn: die Gefahren, die Regeln, was zu tun ist, wenn man die Gruppe verliert, die Telefonnummer des Guides. Zähl bei jedem Halt und jedem Einsteigen alle durch.

  5. 5

    Vorfälle dokumentieren

    Und jeden Beinaheunfall, noch am selben Tag, im Formular unten, das auf den Handys deiner Guides gespeichert ist. Geh das Protokoll jeden Monat durch, als Teil deiner monatlichen Routine.

Sag, für wen eine Tour nicht geeignet ist, bevor Gäste buchen, etwa Grenzen bei Fitness oder Alter: siehe Tour gestalten.

Die Notfallkarte


Kopier sie, füll sie für jede Route aus und hab sie auf dem Handy jedes Guides und in jedem Fahrzeug.

Notfallkarte

Tour und Route:
Nächstes Krankenhaus (Adresse, Telefon):
Notruf- und Rettungsnummern:
Evakuierungsweg und Sammelpunkt:
Orte ohne Handyempfang:
Telefon des Büros:
Telefon des leitenden Guides:

Wetter: durchführen oder absagen


Schreib für jede Aktivität die Grenzwerte auf: Wind, Wellen, Gewitter, Hitze, Pegelstand, Sicht und amtliche Warnungen. Entscheide dann zu festen Zeiten:

WannWer entscheidetWas geprüft wird
Bis 18 Uhr am VortagDu oder deine BetriebsleitungDie Vorhersage und amtliche Warnungen
2 Stunden vor dem StartDer leitende GuideDie neueste Vorhersage und die Route
Während der TourDer leitende GuideWas er sieht: Er kann jederzeit umkehren

Setz dich nie aus Geldgründen über die Absage eines Guides hinweg, und dokumentiere jede Entscheidung. Was Gäste bekommen, wenn du absagst, steht in Buchungsbedingungen.

Das Vorfallformular


Füll es noch am selben Tag aus, für jeden Vorfall und jeden Beinaheunfall.

Vorfallformular

Datum, Uhrzeit und Ort:
Tour und Guide:
Was passiert ist:
Verletzungen und geleistete Erste Hilfe:
Zeugen und Fotos:
Was wir danach getan haben:
Wen wir informiert haben, und wann (Gast, Buchungsportal):
Was wir ändern, damit es nicht wieder passiert:

Vor deinem ersten zahlenden Gast


Halte all das bereit:

  1. 1
    Eine Risikobeurteilung für jede Tour
  2. 2
    Eine Notfallkarte für jede Route
  3. 3
    Eine Wetterregel für jede Aktivität
  4. 4
    Erste Hilfe passend zu den Risiken

    Ein ausgebildeter Guide und ein Erste-Hilfe-Set auf jeder Tour: siehe Guides und Personal.

  5. 5
    Ein Weg, Hilfe zu rufen

    GPS und ein Satellitentelefon oder Funkgerät, wo Handys keinen Empfang haben.

  6. 6
    Genug Guides

    GetYourGuide verlangt einen Guide pro 20 Gäste bei Touren zu Fuß und empfiehlt einen pro 8 bei Wasseraktivitäten mit hohem Risiko (2025).

  7. 7
    Fahrzeuge und Boote geprüft

    Sicherheitsgurte, Rettungswesten für alle an Bord, Wartungsnachweise.

  8. 8
    Ein Vorfallprotokoll, sofort einsatzbereit
Informiere die Portale, die die Tour verkauft haben

GetYourGuide will jeden Sicherheitsvorfall, Unfall oder Beinaheunfall innerhalb von 24 Stunden gemeldet bekommen (Verhaltenskodex, Mai 2025). Wie du danach mit dem Gast umgehst: siehe Wenn etwas schiefgeht.

In TourTask


Frag bei jedem Reisenden ab, wovon die Sicherheit einer Tour abhängt, etwa Gewicht (kg) oder Schwanger (Wochen), unter Konfiguration → Passagierdaten: siehe Kundendaten.

Deine Guides sehen die Reisenden jeder Buchung, medizinische Angaben eingeschlossen, in TourTask Crew, nicht in einer Chatgruppe.

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